Zauber der Verwandlung
 
 
Der Kürbis ist kulinarisch und fürs Auge in vielerlei Hinsicht ein absoluter Verwandlungskünstler. Er eignet sich nicht nur auf dem Speiseplan zum abwechslungsreichen Highlight als z. B. Kuchen, Suppe oder Auflauf. Er brilliert zudem als herbstliche oder gespenstisch-gruselige Dekoration. Speisekürbisse gibt es in den verschiedensten Formen und Farben, rund, oval, flaschenförmig, Ufo ähnlich, gelb, orange und rötlich – und zu Halloween erhält so manch einer ein Gesicht.
Der Brauch, Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen und sie zu beleuchten, stammt aus Irland. Eine irländische Sage weiß, dass der Bösewicht Jack Oldfield es einst mit dem Teufel aufnahm und ihn sogar durch eine List bezwang. Jack fing den Teufel einfach ein und wollte ihn nur wieder freilassen, wenn er ihm nie wieder ins Gehege kommen würde. Als der Tag von Jacks Tod gekommen war, durfte er wegen seiner Taten, die er zu Lebzeiten beging, nicht in den Himmel. Er kam auch nicht in die Hölle, weil er den Teufel betrogen hatte. Der Teufel aber erbarmte sich Jacks und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle. Damit konnte er für die Ewigkeit als rastloser, heimatloser Geist durchs Dunkle wandern und hatte wenigstens ein wenig Licht.
 
Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses ist also eine beleuchtete Rübe. In den USA standen jedoch Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung, mehr noch als Rüben, und so höhlte man kurzerhand anstatt einer Rübe einen Kürbis aus. Seither war der Kürbis als Jack O's Laterne bekannt. Natürlich konnte der Kürbis allein die bösen Geister nicht abzuschrecken. Deshalb schnitten die Menschen Fratzen in die Kürbisse und stellten ein Licht hinein. So beleuchteten die  runden Ungeheuer Haus und Hof und die bösen Geister überlegten es sich dreimal, ob sie dort einen Besuch abstatten wollten.
 
 
 
 
 
Nun ist es bald wieder soweit!  Die Renaissaince der unheimlichen  Kürbisfratzen steht vor der Tür. Im kommenden Oktober ist Hochsaison für Gespenster, Geister, Hexen, und alle, die sich gerne gruseln, denn am 31. Oktober ist Halloween.

Ursprünglich, vor Hunderten von Jahren, war Halloween ein Herbstfest der Druiden im alten England. Damals glaubten die Menschen, dass es die einzige Nacht des Jahres sei, in der Geister und Hexen real, in eigener Gestalt auf der Erde spuken würden.

Auch die Kelten im alten England glaubten schon vor über 2000 Jahren fest daran, dass die Seelen der Verstorbenen in der Nacht vom 31. Oktober als Geister auf die Erde in ihre Häuser zurückkehren. Zum Ende des Sommers feierten sie ein großes Fest, das man damals Samhain nannte. Die Kelten besaßen einen anderen Kalender als wir heute. Für sie war der 31. Oktober der letzte Tag des Jahres. Sie verabschiedeten den Sommer mit großen Feuern und begrüßten gleichzeitig den Winter. Die Geister, die trotz der hohen Feuer, die am Wegesrand loderten, den Weg nicht in ihre Heimstatt fanden, irrten verzweifelt als heimatlose Seelen umher. Sie spukten durch die Nacht, erschreckten die Menschen und trieben ihr Unwesen mit ihnen.

Viele Jahrhunderte später, etwa 800 Jahre nach Christi, ernannte der Papst den Tag nach dem 31. Oktober, den 1. November zum Feiertag namens "Allerheiligen". An diesem Feiertag gedachte man fortan der christlichen Märtyrer. Aus dem Samhain-Fest wurde im Laufe der Zeit das Vorabendfest zu Allerheiligen, was in englischer Sprache "All Hallows' Evening'  und abgekürzt "Hallows' E'en' heißt. Daraus entstand Halloween. Wenn auch das Samhain-Fest schon sehr lange her ist, weiß heutzutage fast jeder, dass Halloween etwas mit Gespenstern, Hexen und Verkleiden zu tun hat. Kleidung verweist auf die soziale und kulturelle Identität ihres Trägers oder auf das Image, das die gekleidete Person von sich geben will. Die Verkleidung durchbricht dagegen die soziale Konvention. Da sie oftmals im Jahreskalender der Traditionen rituell verankert ist, findet sie dadurch Akzeptanz. Aus diesem Grund verkleiden sich heute noch nicht nur die Kinder als unheimliche Gestalten.

Beim Betrachten eines Verkleideten entwickeln wir eine Vorstellungen dessen, was er mit seiner Kleidung verbindet. Wir glauben, dessen soziale Bedeutung zu erkennen und entdecken hinter der Kleidung die Verkleidung und den Wunsch, anders zu sein.

Groß und Klein kostümiert sich am 31. Oktober als Gespenster, Hexen, Fledermäuse, Kürbisse, Skelette, Zombies, Zauberer oder Vampire, um die wirklichen Geister abzuschrecken. Wer weiß schon genau, inwieweit das Spektakel seine Berechtigung hat und ob die Kelten im alten England nicht doch Recht hatten.

Doch nicht nur zu Halloween oder Karneval wird sich gern verkleidet. Mottopartys sind beliebte Gelegenheiten, um die Gäste in eine besondere Stimmung zu versetzen. Aus diesem Grund finden Mottopartys zu zahlreichen Anlässen statt wie zu Geburtstagen von Kindern und Erwachsenen, Junggesellenabschieden oder Hochzeiten. Egal ob es eine Party für die Prinzessin oder eine Piraten-Party für Kinder sein soll, oder auch, wenn besondere Anlässe wie Halloween und Karneval anstehen: Im Kostümverleih oder Kostümverkauf findet man zahlreiche Ideen für die nächste Mottoparty. Das Motto einer Party hat großen Einfluss auf die passenden Accessoires und die benötigte Deko, die dort für viele Mottoparty-Themen zu finden sind.

Wer im Umkreis von Dortmund ein passendes Kostüm für einen Event sucht und der eigene Kleiderschrank nichts passendes herzeigt, hat die Möglichkeit, sich in einem Kostümverleih umzusehen. Bei Sommer in Dortmund findet man regelmäßig eine große Auswahl an Kostümen, u. a. der 20er -, 60er -, 70er -, 80er- Jahre,  Gewandungen des Mittelalters, der Römer, Griechen, aus 1001 Nacht und natürlich auch von Geistern und Hexen. Königin, Prinzessin, Burgfräulein, Bäuerin oder Magd - das ist hier die Frage. Der Kunde oder die Kundin allein haben die Auswahl und können sich mit wunderschönen Roben in andere Epochen versetzen lassen, oder aber auch als verwegener Räuberhauptmann oder Bettlerin auftreten. Die Kleider können problemlos auf die individuelle Figur und Größe umgeändert werden. Man erfährt eine gute Beratung und für eine Leihgebühr kann man sein kostümiertes zweites Ich mit nach Hause nehmen.

Wenn man sein Gewand behalten und vielleicht bei geeigneter Gelegenheit erneut tragen möchte, hat man die Möglichkeit, ein Geschäft aufzusuchen, in dem die Möglichkeit besteht, eine Kostümierung zu kaufen. Der Preis beläuft sich etwa in Höhe der Leihgebühr im Kostümverleih.

Bei meiner eigenen Suche nach einem authentischen Mittelalterkostüm für eine Hochzeit mit dem Motto "Mittelalter" am 21. September 2013 kam ich am 19. September nach Dortmund in die Lindemannstrße 15. Dort betrat ich das Geschäft "Beste Kostüme".

Der Inhaber begrüßte mich freundlich und präsentierte mir gleich ein paar Kleidungsstücke. Der Laden war, als ich dort war, gut besucht. Die einen hielten nach Kostümen für eine bevorstehende Halloween-Party Ausschau, die anderen suchten adäquate Mode für eine Motto-Party der 70er Jahre. Alle hier vertretenen Themen ließen viel Raum für Fantasie und wunderbare Ideen. Die sich Verkleidenden hatten unheimlich viel Spaß und man beratschlagte sich gegenseitig. 

Ich ließ mich  von dem Zauber um mich herum inspirieren. Die Umkleidekabine war stark frequentiert, also durfte ich mich im Büro umziehen. Die Beratung war professionell. Die Verkleideten wirkten durch die Kunst der Verwandlung wie verzaubert. Zufrieden und mit authentischen Kostümen für den passenden Event verließen sie später das Geschäft.

Auch ich habe meine mittelalterliche Gewandung gefunden. Zwischen einem Wahrsagerinnenkostüm und einem Burgfräuleinkostüm entschied ich mich für letzteres, das ich neben der Hochzeit auch bei meinen nächsten Märchenlesetagen tragen werde.

 

      

Verwandlung zum Zombie an Halloween, zur Zylinder-Lady für die Mottoparty?

Nathalie zeigt eindrucksvoll, was möglich ist.

 

Holde Maid des Mittelalters                       Mystische Fee aus der Fabelwelt

 

 Charlotte und Johannes fanden hier ihr passendes Outfit für eine anstehende 70er Jahre-Party.

 

 

Charlotte und Johannes gemeinsam mit Georg Varga, dem Geschäftsinhaber von Beste Kostüme, der sich fürs Foto nach dem Motto "im selben Boot" kurzerhand die 70er Jahre-Sonnenbrille auf die Nase setzte.

 

 

 

 

Beste Kostüme am 19. September 2013

 

Adresse:

Lindemannstraße 15

44137 Dortmund

 

Telefon:
0231 827535
 
 
Öffnungszeiten:
 
Montag 11:00-18:00
Dienstag 11:00-18:00
Mittwoch 11:00-18:00
Donnerstag 11:00-18:00
Freitag 11:00-18:00
Samstag 10:00-14:00
Sonntag Geschlossen


 
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Kostümverleih Sommer

 

Adresse:

Körnebachstraße 77

44143 Dortmund

 

Telefon:
0231 525024

 

http://kostuemverleih-sommer.de/

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten:

 

Montag 08:30-17:00
Dienstag 08:30-17:00
Mittwoch 08:30-17:00
Donnerstag 08:30-17:00
Freitag 08:30-16:30
Samstag Geschlossen
Sonntag Geschlossen

... und nach Vereinbarung.

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

Handgefertigter Schmuck (auch für Halloween): https://www.facebook.com/AtelierSeele

 

Seite des Models: https://www.facebook.com/NathalieSeeleG

 

 

 

 

Fotos:

 

Kürbisbild der Firma Softonic, Spanien

Adresse: C/Rosselló I Porcel, 21, planta 17, 08016, Barcelona

 

 

Personenbilder von

Sabine Grimm: Sabine 1975, Charlotte und Johannes und Georg Varga 2013

 

 

Fotograf von 3 Fotos: https://www.facebook.com/pages/JRM-Photographie/

https://www.facebook.com/AtelierSeele

 

 

Halloween-Kürbis von Derschueler, Oktober 2011; bea. Sabine Grimm 

Lizenzvertrag: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode;