SPRUCHREIF:

NICHT ALLE TÖLPEL KÖNNEN FLIEGEN

 

 

 

 

 

 

Leseprobe:

 

Denk daran




„Erst dann,

 

wenn man in der Lage ist,

die Verantwortung für sich selbst

zu tragen,

kann man sie auch an andere

 weitergeben.“



***



 „Wenn Du weißt,

was Du Dir selbst wert bist,

wirst Du bald sehen,

dass auch andere Deinen

Wert erkennen

und zu schätzen wissen.“



***



„Mit Geduld und Zeit

lösen sich viele Probleme

ganz von selbst.“



***


„Du bist nie

Diener und Werkzeug

eines anderen

Menschen.“



***

 


 


Sonne und Regen

oft nah beieinander



 


„Es gibt Menschen,

 

bei denen Selbstbewusstsein

und Niederlage ziemlich

dicht beieinander

 liegen.



***


„Der Weg

auf der Sonnenseite des Lebens

führt manchmal durch

dichtes Gestrüpp.“



***

 



 

Freundschaft und andere

zwischenmenschliche Beziehungen
 


 


Ein gesundes Nebeneinander

ist doch unverzichtbar.

Bei all den kleinen und großen Macken, die ein jeder hat,

sollten Toleranz und Kompromissbereitschaft

mehr Platz finden.

Wir müssen mit den Menschen auskommen, die da sind,

andere gibt es ja nicht.“

 





 


***


„Die größten Trauerklöße

kommen irgendwann zur Ruhe,

wenn sie unter Menschen kommen.“



***


„Freundschaften schließen wir nur,

wenn wir die erste Hürde überwinden.

Wir müssen uns jemandem nähern.“



***


„Jemand, der Freunde hat,

ist nie ein Versager.“



***

Trugbilder

 

 

 

 

 

 Die Erscheinung


 

Als ich ein keines Kind noch war

und blickte in die Welt,

ein Wesen war auf einmal da;

und hat sich vor mein Bett gestellt.

Ich war erstaunt, bekam ´nen Schreck.

Wer ist das bloß, hab’ ich gedacht.

Da war es plötzlich wieder weg,

verschwunden in der Nacht.


 



***

 


 


Glück, Chancen, Erfolg

 


 


 

„Diplomatie und Beherrschung

sind die Bausteine

 zum Glück.“



***


„So oft Du Deine Richtung

auch änderst:

Mit Aufrichtigkeit und

Bedenkenloser Entschlossenheit

wirst Du ganz sicher

Dein Ziel erreichen.“


***

Gönne

anderen das Glück,

das sie sich selber

erkämpft und erarbeitet haben.

Sie hatten vielleicht

ein Händchen dafür, etwas

aus ihrem Fleiß zu machen.

Neid wäre hier   n i c h t   angebracht.

Du könntest die Idee, es ihnen gleichzutun

wohl aufnehmen,

und Dein Leben ebenso glücklich

gestalten.“



***

 


 


Guter Rat ist teuer


 


„Ein nicht zu begreifender Nachteil

 

bei uns Menschen ist, dass

wir immer so gerne unsere

Fehlentscheidungen

 durchsetzen wollen.“



***

„Vielen fällt

das Zuhören schwer,

weil sie ihren Egoismus,

 ihr eigenes Ich

nicht zurückstellen wollen.“



***


„Warum

machen wir

immer wieder den Fehler,

den Wert einer Sache

erst dann zu erkennen,

wenn sie verloren ist?

 

Solange alles gut läuft,

sind wir blind.“



***




„Eine Frau,

 die immer wieder Gründe findet,

ihre Ansprüche zurückzustellen,

geht am Leben vorbei.“



***


 

 

 


Hoffnung



 


 „Wer das Leben liebt,

 

der liebt auch Gott.

Denn:

Gott ist das

Leben.“



***


 

Ein paar Jahre ist es schon her,

da traute ich meinen Sinnen nicht mehr.

In meinem neues Haus, die erste Nacht

hat eine Erscheinung mir gebracht.


Ich schloss und öffnete meine Augen,

sah was war.

Ich konnte und wollte nicht glauben,

was ich sah!

Vor mir, da stand eine dunkle Gestalt,

und mir wurde es plötzlich eisig kalt.

Sie hob ihre Hände und kam auf mich zu,

berührte mich und war gleich per du.

Sie erzählte mir ihre Lebensgeschicht’.

Etwas Traurigeres hörte ich schon lange nicht:

„Pass nur gut auf: Damit du’s weißt,

dies ist mein Reich; ich bin ein Geist!

In diesem Haus bin ich zuhaus,

darum schick’ du mich nicht hinaus!

Hab’ viele Jahre hier gelebt,

nach Freud’ und Glück hab ich gestrebt.

Vor langer Zeit war ich sehr reich.

Dann spielte man mir einen Streich.

Die Diebe, sie bestohlen mich;

an Gut und Geld sie bereicherten sich.

Sie stahlen mir mein eigen’ Haus,

und warfen mich einfach hinaus.

Retten wollte ich ein Wertpapier,

doch auch das nahmen sie mir.


Zu Bettlern wurden mein Kind und ich,

unser Dasein nur noch jämmerlich!


Hab’ lange um mein Recht gestritten,

mich mehr ins Unglück reingeritten.

Gekämpft und geharrt hatte ich täglich,

gehofft hab’ ich immer nur vergeblich.

Bis vor Kummer ich eines Tages starb.

Heut mein armes Kind weint allein an meinem Grab.

Seither komm’ jede Nacht zurück ich in mein Haus,

erschrak schon die Räuber und trieb sie hinaus!

Meines tragischen Lebens Platz ist dieses Haus,

und niemand kriegt mich hier hinaus!

Muss umhergeistern hier jede Nacht,

bis mein armes Kindlein wieder lacht.“
 


***

 

 

 

 



Liebes Kind




„Viele ältere

 Menschen sagen,

dass Kinder zu laut sind,

Dreck machen und stören.

Sie haben vergessen, dass

 sie ohne Kinder keine Zukunft

haben werden.“


***

 

„Was ist besser

hier in unsrer Welt?

Besser noch als Ruhm und Geld?

Unsre Kinder sind der größte Schatz,

drum gewähret ihnen Platz.

Bereitet ihnen niemals Schmerzen,

habt sie lieb mit Euren Herzen!“


***
 


 


Wenn wir älter werden

 

 

 

 

 

 



 

Der Schrein


Ich war noch ein Kind, da kam ein Engel auf mich zu.

Er übergab mir einen glänzenden Schrein

und sagte: „Dieser Schrein, der bist du!

Nimm einen Zettel und lege deinen größten Wunsch hinein!“

 

 

Mit kindlichem Staunen, das Kästchen in der Hand,

hörte den Wind ich raunen: „Wünsch dir Jugend für immer und für ewiglich.“

Die Luft war schwer, die Stimmung war gespannt,

da schloss ich einen Pakt mit meinem Ich.


Auf den Zettel ich schrieb: „Immer und ewig will jung ich sein,

ungebrochen kraftvoll allezeit.

Alt werden soll bei mir nur der Wein;

und ich bleibe jung bis ans Ende der Zeit.

 

 

Auf immer und ewig werd’ ich nicht alt,

betören will ich durch Jugendlichkeit.

Mein Herz soll werden niemals kalt,

mein Körper soll schwingen in Herrlichkeit.“

 

 

Die Jahre vergingen, der Kalender hat gezählt.

Doch ich bin noch jung im Kopf und im Herz.

Ich wurde nicht älter, das ist weit gefehlt!

Hab’ keine Schwäche und Altersschmerz.

 

 

Mann, geht’s mir prima, ich fühle mich gut.

Mein Traum wurde wahr, und ich bleibe jung!

Mein Spiegel macht mir eine Menge Mut;

ich lebe glücklich mit sehr viel Schwung.

 

 

Was ist nur los? In letzter Zeit musst’ ich viel bangen.

Die Jahre vergingen, ich bin noch fit.

Doch all meine Lieben sind schon gegangen

Und niemand nahm mich mit sich mit.

 

 

Ich leb’ nun allein, und altere immer noch nich’.

Heut’ kenne ich keinen Menschen mehr.

Alle, die da, sind viel jünger als ich.

Obwohl auch ich jung bin, verstehe ich sie nicht sehr.


Sie leben eine andere Zeit,

und können mich gar nicht so recht verstehen.

Ihr Denken, von meinem entfernt ganz weit,

lässt sie neuere Wege gehen.

 

 

Alles was ich einst gelernt und wie ich wurde erzogen,

lässt mich auf meinem Weg beharren.

Ich bin dieser „Neuzeit“ nicht gewogen,

schieb’ lieber meinen alten „Wertekarren“.

 

 

Ich wünsch’ mir nun oft, ich würd’ endlich alt,

um meinen Lieben bald nachzugehen.

Denn wenn meine Haut dann wäre kalt,

würd’ unsere Vereinigung geschehen.

 

 

Im Herzen sind wir alle jung,

wenn unsere Seelen sind vereinen für alle Zeit.

Dazu gibt uns die Liebe Schwung

für immer und in Ewigkeit.

 

 

***
 


 


 

 


***Liebe***



 


 

Wieder einmal sind einst Liebende

getrennte Leute.

Auseinanderrennen – so macht man das heute!

Einst hatten zwei sich gemeinsames Glück erträumt,

doch dann hat der eine den anderen abgeräumt.

Des Glückes Erfüllung war recht trügerisch;

es hielt eben doch nicht für ewiglich.

Leicht scheint’s,  miteinander Schluss zu machen

und über den „Schlussstich“ dann zu lachen.

Was soll’s, so redet manch einer sich ein:

 

 

„Selbst die „Ehe“ zwischen Erde und Mond wird nicht stabil für alle Zeiten sein!“

Wie' s mit der Liebe war, wird der Mond kleiner jedes Jahr,

bis seine Größe von heute gestern war.

Es kommt der Zeitpunkt eines Tages dann,

dass er die Sonne nicht mehr verdecken kann.

Eine Sonnenfinsternis es dann nicht mehr gibt,

so wie das getrennte Paar sich nicht mehr liebt.

Eines Tages, und ist der Mond auch noch so klein,

so mag die Liebe Hoffnung auf Bestehen sein!




***

„Jeder Tag, an dem

 

ein Mensch Dich liebt,

ist ein schöner Tag.

Glück und Liebe gehören zusammen,

aber Glück beinhaltet nicht Liebe.

Du kannst im Lotto gewinnen –

Glück.

Du kannst beruflichen Erfolg haben –

mehr Glück als Können.

Du kannst in eine gute Familie hineingeboren werden,

auch das ist Glück.

Aber ohne die Liebe fehlt doch etwas

sehr Entscheidendes im Leben.“


***


 

 

 

 


Denk daran



 


„Erst dann,

 

wenn man in der Lage ist,

die Verantwortung für sich selbst

zu tragen,

kann man sie auch an andere

 weitergeben.“



***


 „Wenn Du weißt,

was Du Dir selbst wert bist,

wirst Du bald sehen,

dass auch andere Deinen

Wert erkennen

und zu schätzen wissen.“


 

***

 

 



 

Vorsicht



 

 


„Es soll Leute geben,

die keine Mühe scheuen,

regelmäßig unangenehm

 aufzufallen.“


***

„Es muss im Leben

 auch Geheimnisse geben,

die Du für Dich behalten kannst.

Wenn Du Deinem Aufklärungsbedarf

über Deine Person freien Lauf lässt,

hast Du Deine Freiheit

 verloren.“



***
 

 

„Belanglosigkeiten

kann man nach außen tragen,

wenn es zur Unterhaltung beiträgt.

Aber wehe,

man bringt geschäftsspezifische

Dinge nach außen.

Das könnte ein Fehler für’s

ganze Leben sein.“



***


„Bei vielen,

das muss man leider sagen,

schlägt der Ärger auf den Magen.

Bei manchen, und das ist kein Scherz,

schlägt die Freude auf das Herz.“



***

 

 

 


Magie des Geldes


 


 

„Mit dem Geld ist das

 so eine Sache:

Manche erwerben es kampflos,

manche erwerben es durch

hartes Ringen,

und viele erwerben es

    n i e.“


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„Man sagt immer:

„Geld ist nicht alles“,

aber

wenn man genug

davon hat,

hat man

bald alles

satt.“


***


 

 


Männliche Schwächen


 


„Ein Mann,

 der sich im Laufe seines Lebens

zu einem Nörgler entwickelt hat,

fühlt sich stets dazu verpflichtet, die

Geschicke so zu lenken,

dass für ihn selbst ein satter Vorteil

dabei herausspringt.“


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„Was Männerherzen anbelangt,

so sind sie ganz besonderer Art.

Vor einer Frau hat es schon

so manches dieser Herzen gebangt,

und doch tun sie, als seien sie

hammerhart.

 

Sie können sich sehr gut verstellen,

und manch eine Frau fällt auf sie rein

Sie sind ja eigentlich auch ganz nette Gesellen,

und zum Glück lieben wir Frauen

Männerherzen lieber zart…“


***

Tierische Merkwürdigkeiten



 


„Nicht alle

  Tölpel

   können fliegen.“




***

 

„Nicht alle Tierarten haben

ein großes Maul.

Dies ist weitaus häufiger bei gewissen

Menschenarten zu beobachten.“

 

***

 


„Friedliche Schafe

passen in den kleinsten

Stall.“
 

 

 

 

 

***